Diese 6 Dinge musst du als Vater jetzt wissen

Unterhaltszahlungen gibt es auch in der Schweiz. Wie nun ein Bundesgericht entschieden hat, muss der Ex-Partner nun dem Elternteil bei welchem die Kinder leben, ausreichend Geld erhalten, welches das Existenzminimum abdeckt. Nachfolgend 6 Dinge, welche Väter unbedingt wissen sollten.

1.

Im Fall von einem Ehepaar aus Genf, hat das Bundesgericht nun einen neuen Grundsatzentscheid getroffen. Somit wurden aus 1300 nun 3670 Franken. In erster Instanz wurde entschieden, dass eine monatliche Zahlung von 1300 Franken für den Ex-Ehemann fällig wird. Dieser Entscheid wurde nun revidiert. Künftig soll nicht mehr das Einkommen für die Berechnung herangezogen werden, sondern auf die Bedürfnisse des betreuenden Elternteils eingegangen werden.

2.

Der Kindesunterhalt wurde von Kanton zu Kanton unterschiedlich berechnet. Künftig wird das wohl ein wenig anders sein, jedoch obliegt die endgültige Entscheidung auch weiterhin noch den Richtern im jeweiligen Kanton.

3.

Stellt sich nun aber auch die Frage was geschieht, wenn Eltern nicht verheiratet sind? Seit dem Jahr 2017 wird in der Schweiz diesbezüglich kein Unterschied mehr gemacht. Ob in einer Ehe oder in einer Partnerschaft, es gelten die gleichen Richtlinien und Gesetze.

4.

Die Reaktionen von diversen Männerorganisationen haben auf den Fall des Genfer Ehepaars bereits reagiert. Generell wird die neue Regelung gut angenommen. Der Fokus sollte nach Einschätzung der Männerorganisationen allerdings auch noch auf einige andere Punkte liegen. Beispielsweise dem Besuchsrecht. Das Familienrecht für einen Anwalt wird somit wieder ein wenig undurchsichtiger. Väter sollten bei einer Trennung stets einen Anwalt zur Hilfe ziehen.

5.

Die 10/16-Regel hat sicherlich schon jeder einmal gehört. Dahinter verbirgt sich nichts anderes, als dass der betreuende Elternteil bis das Kind das 10. Lebensjahr erreicht hat nicht arbeiten gehen muss. Erst danach ist eine Arbeit in einem Ausmaß von bis zu 50 Prozent zumutbar.

6.

Nun werden sich aber auch sehr viele die berechtigte Frage stellen, wie immens hohe Unterhaltszahlungen in Zukunft vermieden werden können? Dieses Problem erübrigt sich, wenn sich die Eltern auf eine 50:50 Aufteilung im Vorfeld einigen. Der Idealfall wäre natürlich, wenn beide Elternteile nach der Trennung weiterhin ihren Job ausüben könnten und sich die anfallenden Arbeiten, Erledigungen und auch die Kinderbetreuung gerecht aufteilen. Die Praxis zeigt jedoch, dass das in den wenigsten Fällen so funktioniert. Eine Trennung ist natürlich immer ein schwieriges Thema, welches viele Fragen aufwirft.

Fazit

Das Urteil im Falle des Genfer Ehepaares, wirft natürlich zahlreiche Fragen auf. Für Familienrecht Anwalt einen Anwalt zu finden ist ein Ausweg, sämtliche offene Fragen oder Unklarheiten zu beseitigen. Generell ist bei Streitfällen immer die Hilfe und Unterstützung eines Anwalts anzuraten. Hohe Unterhaltszahlungen können natürlich vermieden werden, jedoch sorgte die Entscheidung des Bundesgerichts für hitzige Diskussionen. Väter haben es bei einer Trennung generell nicht immer einfach und nun kommen auch noch Ängste und Sorgen über zu hohe Unterhaltsforderungen hinzu.

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